Reisen, Fotos,Bücher
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JUNI Bücherblog

Der Juni Blog beginnt wahrscheinlich erst sehr spät, da wir ja im Urlaub sein werden...

Aber es geht weiter....

26. Juni

Frisch auf den Tisch:

Bertha will fliegen/S.Marya und G. Nordmann

Dieses Kinderbuch ab 5 habe ich mir heute mitgenommen und schon drin herum geblättert und auch schon ein wenig angelesen. Erster Eindruck:

echt schön, so farbenfroh und voller guter Laune ! :-)

Die Zeichnungen sind gelungen und sehr originell! Der Text spricht sofort an,macht Lust, weiter zu lesen.

27.6.12: So, habe es fertig gelesen. Die Geschichte(Schaf langweilt sich, will mal was anderes erleben, am liebsten fliegen) wird mit sehr knuffigen Illustrationen untermalt. Von der Idee her erinnert die story naklar an die Mama-Muh-Bücher. Sogar der Freund in Person eines Vogels wurde übernommen(bei Mama Muh ist es der Rabe, bei Bertha die Möwe). Hier wie dort wird es einem Herdentier langweilig in seinem öden Alltag. Es will mehr, als alle anderen. Es wird belächelt für seine Ideen...verfolgt diese aber hartnäckig und siehe da: am Ende steht der Lohn. Die Moral der Geschichten: Lebe deinen Traum, gib nix auf das Geschwätz der anderen und du wirst dein Leben bereichern. Wer nix wagt, der nicht gewinnt.

Für mich sind die Illustrationen von Gesche Nordmann der eigentliche Knüller dieses Buches. Jedes Bild könnte auch für sich stehen,losgelöst von der oder irgendeiner Geschichte in Worten. Die Illustrationen erzählen ihre eigenen Geschichten. Herrlich! Schön wäre, wenn man die Bilder in größerem Format bewundern könnte(20x30 quer, oder so). Aber auch so ist´s ein wirklich nettes Biderbuch !!

 

Ausserdem gerade angelesen:

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry/R.Joyce

Verlagsinfo:

Eigentlich wollte er nur zum Briefkasten. Dann geht er 1000 Kilometer zu Fuß.
Ein unvergesslicher Roman, der die ganze Welt erobert.

»Ich bin auf dem Weg. Du musst nur durchhalten. Ich werde Dich retten, Du wirst schon sehen. Ich werde laufen, und Du wirst leben.«
Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle.

Ein ganz außergewöhnlicher und tief berührender Roman – über Geheimnisse, besondere Momente und zufällige Begegnungen, die uns von Grund auf verändern. Über Tapferkeit und Betrug, Liebe und Loyalität und ein ganz unscheinbares Paar Segelschuhe. 

Das klang verlockend und schon nach wenigen Zeilen dachte ich: das muß ich weiterlesen. Ich will wissen, was da passiert!

24. Juni

Der Monat neigt sich dem Ende zu und endlich kann ich ein Buch vorstellen:

LUTHER/Die Drohung von Neil Cross

Dies ist die Vorgeschichte zur erfolgreichen zur zdf-Serie, die ich bislang nicht gesehen habe. Aber der Thriller lag in unserer letzten Unterkunft aus...ein Gast aus Hannover hatte ihn vergessen...und ich griff nur deshalb danach, weil ich im Hinterkopf die Rezi von der krimi-couch hatte. Fing an zu lesen und dachte: das wär doch was für den Rückflug...und tatsächlich habe ich die ersten Kapitel am Himmel über Afrika gelesen...und dann weiter, als wir daheim waren.

Fazit: sprachlich eine sehr anspruchslose Sache, aber von der Spannung her top!

Mehr zum Inhalt findet ihr hier. Dass ich nun die erste Staffel der Serie schon griffbereit liegen habe, dürfte aussagekräftig sein!! Der Ermittler ist sehr emotional und stets am Rande der Legalität balancierend bei vielen seiner Entscheidungen. Diskussionswürdig, keine Frage.Aber so menschlich, dass man sich seinem Charme nicht entziehen kann.



Momentan lese ich:

Echt abgefahren/Feldhaus.

Ein Kinder/Jugendbuch so ab 11. Geriet gleich am ersten Arbeitstag in meine Hände. Ich wollte nur bissle reinlesen und mußte so lachen über die Sprache und die Komik, die in den wenigen Sätzen rüberkam....und dann habe ich fast 150 S. am Stück in der Mittagspause und heute auf ner längeren Fahrt gelesen. Echt frech, in einer sehr authentischen Sprache und so flappsig es daher kommt: das Ganze ist nicht ohne Botschaft!! Für GREG-Leser konzipiert, das ist logisch. Aber ich finde es sogar noch besser, weil dem Alltag deutscher Schüler angepasst und damit näher am Puls unserer Zeit!

27.6.12: Fertig gelesen! Und echt viel gelacht! Die Geschichte kommt naklar in flapsiger Ich-Erzählperspektive daher, hat aber eine Botschaft, wie sich das für ein Kinderbuch gehört!! Für mich absolut weiterempfehlenswert!!

18. Juni

Drei Wochen Urlaub und das Einzige, was ich gelesen habe, waren Speisekarten......

 

So könnte man das ganz grob umschreiben...;-) Viel mehr war es aber in der Tat nicht. Ich hatte zwar meinen E-Reader dabei, auf dem ausser dem Reiseführer auch noch zwei Krimis schlummerten, aber wenn ich unterwegs bin, will ich was erleben...gelesen wird ja das ganze Jahr über mehr, als genug.

Erfahrung mit E-Book-Ausgabe des Reiseführers Loose/Namibia:

Vorausschicken muß ich zweierlei:

a)..den Reiseführer habe ich auch in der Printausgabe und kenne ihn vom Aufbau sehr gut

b)..ich war nicht das erste Mal in Namibia

und nur deshalb wurde es nicht zum Fiasko. E-Books lesen ist einfach. Wenn es um Romane geht, die man von vorne bis hinten durchliest. Man setzt hier und da ein Lesezeichen, man blättert mal vor oder zurück...no problem.

Aber einen Reiseführer nutzt man gezielt und suchend. Nach Regionen, nach Karten,nach Unterkünften, nach Hintergrundwissen nach praktischen Tipps....

Und das gestaltetet sich schwierig. Man hat zwar die Funktionen Gehe zu,oder Inhaltsangabenvorschau, etc...aber zumindest beim TREKSTOR hat das nicht einwandfrei funktioniert. Oft hiess es, dass die Seite momentan nicht angezeigt werden kann...dann wurde ich schon kribbelig..Und der Touchscreen ist auch nicht gerade hochsensibel..man muß da schon ganz schön "touchen"...

mehr als einmal habe ich es bereut, nicht die Printausgabe mitgenommen zu haben...darin hätte ich mich sofort zurecht gefunden durch die vielen Fähnchen, die ich vorher immer an die bevorzugten Ziele setze...seufz...Es war ein Versuch...und beim nächsten Mal ist wieder das gedruckte Buch, auch wenn´s etwas mehr wiegt, im Koffer!

In Printausgabe hatte ich das neue Dumont Reisetaschenbuch dabei.

Viele schöne Bilder, wenig praktische Infos, zu wenig Tiefgang.Und wirklich nur die Hauptreiserouten berücksichtigt. Alles, was ein wenig von den Trampelpfaden abweicht, findet man nicht.Für Gruppenreisende wahrscheinlich ausreichend. Für Individualreisende zu dünn.

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© Tina Becker-Schäfer

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