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Buchcafé, Freunde und ihre Bücher/ Tl. 2

-------- Hier geht es weiter mit den Buchtipps------------

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Hedi empfiehlt:

Geschichtliche Sachbücher lese ich am liebsten; es dürfen auch gute Schmöker sein, die Bücher von Rebecca Gablé zum Beispiel.
Mein absolutes Lieblingsbuch dieses Genres ist aber

"Wölfe" von Hilary Mantel. Dort wird der Aufstieg von Thomas Cromwell aus ärmlichsten Verhältnissen zum unentbehrlichen Berater von Heinrich VIII. beschrieben. Der Fall wird nicht geschildert, aber man ahnt ihn, und man weiß, dass auch Cromwell ihn ahnt. Dieses Lavieren durch ein Machtgefügige, das er selber später bestimmt ( um schlußendlich selbst davon verschlungen zu werden) wird unglaublich plastisch und in einer sehr guten Sprache dem Leser vor Augen geführt.Man spürt den Druck, unter dem er steht und die pausenlose Wachsamkeit, die er üben muss - er ist eben ein Wolf unter Wölfen. Ein psychologisch sehr dichtes Werk, das aber nie penetrant wird. Parallelen zu aktuellen Machtgefügen drängen sich unwillkürlich auf.
Ich weiß nicht, ob ich noch jemals ein so unglaublich gutes Buch geschichtlichen Inhaltes vor die Augen bekomme!

 

 

Hedi Glock

 

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Das Buch kommt im April als TB; das schaue ich mir dann mal an!!

"Anonym" nennt dieses Buch:

Als das Buch rauskam vor 9 Jahren war ich zuerst skeptisch, weil der Titel so nach einem fantasy-Roman klang, aber schon bald hat mich jemand davon überzeugt, dass dieser Titel was ganz Andres ist und ich liess mich auf die Geschichte von

Amir und Hassan ein, erlebte alle Höhen und Tiefen ihrer Freundschaft.Durchlitt die Bedrohungen,Kriege,Hoffnungen der Menschen Afghanistans von 1975 bis 2001.

Ein Buch, das man nicht vergißt, weil seine Personen so eindringlich geschildert sind, dass sie sich einbrennen ins Gedächtnis. Solche Bücher sind selten!

Und deshalb ist der Drachenläufer von Hosseini für mich ein Lieblingsbuch!

 

 

anonym

 

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Genauso !! Sein zweites Buch hat mich nicht annähernd so berührt, war aber auch nicht schlecht.

Silvia presents her favorites:

Von Silvia aus Williamsburg/USA erhalten wir diese Lieblingsbücher und in ihrer mail schreibt sie:

Absolute Favorite:


 or The Help (Kathryn Stockett. I also saw the movie!)
 or The Quickening (Michelle Hoover)
Honorable mention: Molokai'i (Alan Brennert)
 
All books, except "Cutting for Stone", are stories about American life.
 
Sie meinte ganz locker, dass sie sich bei der Auswahl mal auf die Lieblinge der letzten 6 Monate beschränkt, sonst würde es zuuu schwierig... Tja, so sind sie, die Leseratten ;-))

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Ich kenne nix davon! Das sollte ich wohl ändern?!!
Thank you so much for your recommandations!





Sonntagsfrühstück gefällig??

Und dazu ein paar Buchtipps?

Hier gehts zum Literaturcafé!

Ulli hat diese Tipps für uns:

John Irving: Gottes Werk und Teufels Beitrag, ein Roman aus dem Jahr 1985 (in deutscher Sprache sogar erst 1988 erschienen). Ein Autor, der seine Geschichten breit anlegt, ineinander verwebt, Freude an der Sprache und an Verwicklungen hat. Die unglaublichsten, oftmals äußerst kuriosen und düsteren Begebenheiten, die ins Originelle übergehen, zeichnen John Irvings Romane aus.

Worum geht es? Der Roman spielt in den Dreißiger- bis Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts und erzählt die Geschichte des Waisenjungen Homer Wells, der im Schutz des äthersüchtigen Doktor Larch in dessen Waisenhaus in Maine aufwächst. Dr. Larch ist Gynäkologe und führt auch Abtreibungen durch. Er ist der Meinung, dass Frauen die Wahl haben sollten, ein Kind auszutragen oder die Schwangerschaft abzubrechen. Homer Wells will nach mehreren gescheiterten Adoptionsversuchen im Waisenhaus bleiben. Dr. Larch erwartet im Gegenzug, dass Homer sich „nützlich macht“. Nach und nach übernimmt Homer im Waisenhaus und im Krankenhaus eine Assistentenrolle. Er erhält von Dr. Larch eine medizinische Ausbildung. Er verlässt Waisen- und Krankenhaus, lebt lange Jahre an einem anderen Ort, findet eine Aufgabe und die Liebe … und kehrt nach zahlreichen Irrungen und Wirrungen doch wieder zurück um die Nachfolge von Dr. Larch anzutreten.



Nelson Mandela: Der lange Weg zur Freiheit, seine Autobiografie aus dem Jahr 1994. 1994, für Südafrika ein besonderes Jahr: In Südafrika tritt nach dem Ende der Apartheid eine neue Verfassung in Kraft. Sie garantiert den Menschen aller Rassen die Gleichberechtigung und das Wahlrecht. Es finden die ersten freien Wahlen statt und Nelson Mandela wird erster schwarzafrikanischer Präsident Südafrikas. Die ersten 500 Seiten seiner Autobiografie schrieb Mandela ab 1972 heimlich in der Haft auf Robben Island. Sie wurden trotz Beschlagnahme gerettet, weil vorsorglich parallel vom gesamten Text eine Kopie in Miniaturschrift gefertigt und etappenweise von entlassenen Mithäftlingen hinausgeschmuggelt worden war.

Mandela schildert ausführlich seine Kindheit in einem Dorf in der Transkei als Sohn eines Xhosa-Königshauses, seine Ausbildung an Schule und Universität, seine Arbeit als junger Rechtsanwalt in Johannesburg und die damit einhergehende Politisierung, seine Aktivitäten im ANC und dessen „bewaffneten Arm“ für ein Ende des Apartheid-Regimes, die politischen Prozesse, seine Inhaftierung, insbesondere unter den belastenden Bedingungen als Häftling 46664 auf Robben Island vor Kapstadt, sowie die Gespräche über die Wieder-Zulassung des ANC und eine Beendigung der Apartheid. Das Buch endet mit den ersten freien und gleichen Wahlen und der nachfolgenden Amtseinführung Mandelas als Präsident am 10. Mai 1994.



Abraham Verghese: Rückkehr nach Missing, ein Roman aus dem Jahr 2009, den ich aufgrund einer Empfehlung der Buchhändlerin meines Vertrauens gelesen, ja geradezu verschlungen habe. Rückkehr nach Missing erzählt die Geschichte der Liebe zu den Menschen und zur Medizin und ist gleichzeitig eine spannend geschriebene Familiensaga aus Afrika und Amerika, von Ärzten und Patienten, Heimat und Fremde. Es geht um Waisen, Zwillingsbrüder, die im Äthiopien der 60er in einem Missionskrankenhaus aufwachsen. Schon ihre Geburt ist mit einem Geheimnis verbunden. In ihrer Kindheit unzertrennlich verlieben sie sich als junge Männer in die gleiche Frau… das und die politische Situation zwingen einen der Brüder zur Flucht in die USA. Etliche Jahre später kehrt er zurück und muss sich der Familiengeschichte stellen.

Wie seine Hauptfiguren wurde Abraham Verghese in Äthiopien geboren (als Sohn indischer Eltern), wuchs in der Nähe von Addis Abeba auf und studierte Medizin. Verghese ist seit 2007 an der Stanford University und befasst sich insbesondere mit der Wichtigkeit der persönlichen Beziehung zwischen Arzt und Patienten.

 

 

Ulli

 

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Die ersten beiden kenne ich auch. Stimme zu, dass das zwei wunderbare Bücher sind. Das 3. hat ja auch Silvia schon genannt (Cutting Stone) und nun habe ich es mir bestellt. Das klingt so, als wäre es auch was für mich!

 





 

 

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