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Top 5 Marokko

Statt eines Reiseberichtes listen wir hier unsere Reisehighlights auf.

Manches war einfach beeindruckender, als im Vorfeld erwartet...

TOP 1: die Region um Tafraoute, und das Tal der Ammeln, war z.B. so ein Überraschungserlebnis, da es noch eindrucksvoller,malerischer und grüner war, als erwartet. Vor allem die Granitfelsenlandschaft zw. Tafraoute und Oumesnat hat uns stark an Namibia denken lassen. Die Steinformationen erinnern an die namibische Region Erongo mit Bull´s Party.Nur dass in Marokko alles stärker besiedelt ist und auch wesentlich mehr angebaut wird, z.B. Oliven,Mandeln und Datteln. Der Oud Massa und seine Nebenflüsse ermöglichen hier eine abwechslungsreiche landwirtschaftliche Nutzung und lockern das rötlich geprägte Erscheinungsbild durch viel Grün eindrucksvoll auf. 1000 m über dem Meeresspiegel, im Herz des Antiatlas, haben die Ammeln, ein Berberstamm, sich angesiedelt. Ihre Häuser schmiegen sich vogelnestartig in die markanten Felsen.

Womit wir leider gar nix anfangen konnten, waren die bemalten Steine des Belgiers

Jean Vérame( Les peintures), die wir nixdestotrotz aber auch knipsten. In Reiseführern heisst es oft, diese bemalten Felsen würden sich harmonisch in die Natur einfügen. Genau DAS fanden wir nicht! In unseren Augen ist es ein völlig aussagefreies Kunstprojekt.Muß man nicht gesehen haben. Aber da drumherum jede Menge unbehandelter Felsen liegen ist es einen Abstecher wert!

Ausserdem entdeckten wir ein weiteres Kunstprojekt am Ortsrand Tafraoute mit farbigen Skulpturen.Irgendwie fanden wir dieses wesentlich interessanter.

TOP 2: damit hatten wir nicht gerechnet, dass es auf der Strecke, die von Ouarzazate über Ait Benhaddou Richtung Tiz´nTichka führt, so eindrucksvolle Landschaften gibt, wie auf diesen Fotos zu sehen sind. Schon bei Ait Benhaddou waren wir überrascht, dass wesentlich weniger dort los war, als erwartet. Jeder hatte uns gewarnt vor Bustouristen-Massen..aber es hielt sich in Grenzen.

Ait Benhaddou gehört seit 1987 zum UNESCO Weltkulturerbe und hier wurden so bekannte Filme wie Lawrence von Arabien gedreht. Es gehört zu den schönsten Orten Marokkos und steht folglich auf jeder Touristen-to-do-list (auch auf unserer!).

Wir haben es allerdings nur von einem Aussichtspunkt ausserhalb des Ortes bestaunt. Von hier fuhren wir weiter auf der 6802 über Tamdaght und Telouet. Eine sensationelle,kurvenreiche,stetig ansteigende Strecke mit rotbraunen Felsen und kleinen Dörfern entlang eines kleinen Flusses (Asif Ounila) brachte uns dazu, immer wieder Fotostopps einzulegen.

TOP 3: die Strecke von Skoura über Boulmane-du-Dadès zur Gorges du Dadès

hat uns ausgesprochen gut gefallen. Obwohl stark besiedelt hat die kurvenreiche Strassenführung doch ihre Reize. Schön sind auch die teilweise sehr ansprechend hergerichteten Orte.Überall werden Rosen angebaut und dementsprechend gibt es an den Strassen immer wieder Händler, die Produkte aus Rosen anbieten.

TOP 4 : das war für uns eindeutig Essaouira. Der lebhafte und sehr ursprünglich wirkende Hafenort am Atlantik hat uns besser gefallen, als wir im Vorfeld vermutet hatten.

Obwohl es in den engen Gassen der Medina teilweise scheusslich riecht, der Putz von sämtlichen Fassaden bröckelt und krank aussehende Katzen überall herum lungern:

die Atmosphäre des Ortes wirkte sehr entspannt auf uns; die Verkäufer und Lädchenbesitzer des Souks waren im Vergleich zu denen in Marrakech vollkommen cool und man wurde nicht bedrängt oder gar beschimpft, wenn man etwas fotografierte, das man nicht auch kaufen wollte. Soooo gefiel uns das Bummeln gleich viel besser und es versetzte uns auch in Kauflaune. Hier erstanden wir einige,handgepäcktaugliche Souvenirs, kauften leckere Süßigkeiten und schlenderten am Strand entlang, wo je nach Gezeitenstand mal mehr- mal weniger Leute sich tummelten.Hier ein interessanter Artikel zum Ort.

TOP 5 : von Demnate aus unternahmen wir spontan eine Tour in die Umgebung und

gelangten schliesslich über Azilal( das ein auffallend modern gestaltetes Ortsbild hat und wo wir in einem Lädchen einkauften) auf eine Anhöhe, von der aus sich ein traumhafter Blick zum Stausee Bin-el-Ouidane bot!

Natürlich wollten wir dann auch wissen, wie der See am Ufer aussieht und wie weit man wohl um ihn herum fahren kann. Wir hatten zwar eine Michelin-Karte dabei, aber diese vermittelte nicht annähernd, wie anspruchsvoll die Strecke

( Fahrbahnbeschaffenheit und Entfernung) sich gestalten würde... Und so waren wir länger unterwegs, als gedacht. Eine komplette Umrundung schafften wir nicht, da wir erst nachmittags gegen 15.00 Uhr in Demnate aufbrachen. Wer den See also umrunden möchte, sollte entsprechend Zeit einplanen. Es gibt viele Aussichtspunkte und die kurvenreiche Strecke verläuft bergauf-und abwärts. Absolut sehenswert für alle, die dort in der Umgebung ohnehin übernachten.

Zu allen Highlights gibt es noch mehr Fotos, die ihr bei Interesse in den Galerien findet!

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© Tina Becker-Schäfer

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