Reisen, Fotos,Bücher
 Reisen, Fotos,Bücher                   

NAMIBIA Mai 2011

Auf ins Grüne: Namibia nach dem Regen

Namibia zeigte sich im Mai 2011 ungewohnt grün.

In vielen Landesteilen hatte es erst unmittelbar vor unserem Eintreffen aufgehört zu regnen.

Für die Einheimischen war es eindeutig des "Guten zuviel", da vielerorts heftige Überschwemmungen für katastrophale Strassenzustände und viele Unfälle gesorgt hatten. Im Norden /Caprivi war das ganze völlig aus dem Ruder gelaufen. Noch zu unserer Reisezeit standen Häuser, Schulen,Unterkünfte für Touris unter Wasser und waren/sind geschlossen.

Für uns als Reisende durch den Südwesten hoch bis Etosha bot der enorme Niederschlag und seine Folgen für die Natur jedoch ungewohnt schöne Eindrücke in Form von herrlich grünen Landschaften in einer vorwiegend ariden Region.

 

Zuerst kommt ein  bunter Fotomix.

Anschliessend kommt unser Reisebericht an den einzelnen Stationen orientiert, begleitet von Unterkunftsinfos und mit Fotos umrahmt.

Am Ende noch eine Karte mit der Route.

Wir freuen uns über jeden, der Lust hat, mit uns auf diese virtuelle Reise zu gehen. Ihr seid herzlich eingeladen :-) 

Erste kleine Fotogalerie

Windhoek/Auftakt zu einer fantastischen Tour

Am 8. Mai nachmittags gelandet, ging´s gleich weiter zur ersten Unterkunft Nahe Windhoek.Immanuel Wilderness Lodge.

Bereits nach wenigen Kilometern fiel auf, wie grün diesmal alles ist. Hier und da stand auch noch Wasser in den Schlaglöchern. In Windhoek selbst waren einige Flüsse, die wir bislang nur trocken kannten, noch deutlich über die Ufer getreten und wir mußten durch die Wasserrinnen fahren. Wie ungewohnt für Namibia!! Im Oktober war alles ausgedörrt.

 

Die Lodge liegt in hügeliger Umgebung und hat eine einladende Aussenanlage mit vielen Blühpflanzen, einem kleinen Pool und Chalets, die etwas vom Haupthaus versetzt stehen.

Die Einrichtung ist eher schlicht, aber sauber. Das Haupthaus ist deutlich gemütlicher eingerichtet und das Abendessen/Frühstück wird in einem schön gestalteten Raum serviert.

Wir trafen gerade noch rechtzeitig zum ersten Sundowner der Reise ein und genossen diesen in vollen Zügen! Endlich angekommen, endlich wieder AFRIKA!!!

 

Anderntags ging es nach dem reichhaltigen Frühstück erstmal in die Stadt, um uns mit ein paar Flaschen Wasser und unseren geliebten Jungle Bars (Müsliriegeln) einzudecken. Ein wenig Reiseproviant muß einfach sein ...Die kurze Zeit in der Stadt, das wuselige Leben, der Verkehr, die vollen Läden...das reichte uns denn auch schon von Windhoek.

So ging es gleich weiter Richtung Süden. Auf der Fahrt legten wir immer wieder Fotostopps ein, die v.a. durch die roten Dünen der Kalahari provoziert wurden. Was für eine Landschaft!!

Diesen Ausspruch sollten wir noch unzählige Male während der Tour machen!!

Aber wie oft und wo, war uns noch nicht ganz bewußt...

Kalahari/Rote Dünen

In der Kalahari Anib Lodge wurden wir freundlich begrüßt und checkten zügig ein.

Zum Sundowner setzten wir uns an einen der beiden Pools.

Das Dinner gab es etwas später. Wir haben schon besser gegessen in Namibia. Aber die Anlage war schön und auch unser Häuschen gefiel uns gut. Allerdings fanden wir die unmittelbare Umgebung landschaftlich recht öde. Wir hatten etwas mehr Dünen erwartet. Stattdessen war alles im Umkreis von einigen km flach und eintönig.

Auf der Herfahrt hatten wir schon Beeindruckenderes gesehen.

Und da wir hörten, dass durch den vielen Regen, das Sossusvlei quasi überschwemmt sei und ganz neue Eindrücke bieten würde, fällten wir spontan die Entscheidung: morgen gehts weiter nach Sesriem!

Statt 2 Tagen  in der Anib Lodge blieben wir also nur diese eine Nacht und brachen nach dem Frühstück auf.

Da wir nichts bei Sesriem gebucht hatten, wollten wir zeitig dort sein um etwas zu suchen. Wobei wir ganz gezielt vorhatten, zur Hoodia Desert Lodge zu fahren und unser Glück zu versuchen. Dort war es im Oktober so toll, dass es uns wieder hinzog.

Die Fahrt von Mariental bis Sesriem war lang und staubig, aber es gab herrliche Landschaften zu durchqueren. So  gings auch  über den Tsarishoogte Pass,den wir im Herbst von der anderen Seite kommend, kannten. In diese Richtung nun, bergab, war er noch viel beeindruckender!!

Es boten sich immer neue Eindrücke. War es im Oktober trocken und das Gras gelblich, so sahen wir nun alles in frischen Farben.

Natur im Wandel. Das in Namibia zu erleben, war besonders schön. So bot auch die 4. Tour durch das Land wieder viel mehr, als erwartet. Auch als wir bei der Hoodia Lodge vorfuhren, staunten wir nicht schlecht. Es sah alles gaaanz anders aus.

Und besonders toll: es gab tatsächlich noch ein freies Luxuszelt für uns :-))

David,den jungen, schwarzen,gutgelaunten  Manager, kannten wir noch und es gab ein großes Hallo!! Nach dem schnellen Einchecken schickte er uns gleich in die Wüste ;-) Denn um das Sossusvlei noch bei Tageslicht zu erleben, mußten wir sofort aufbrechen.


 

Nachdem wir unser permit für den Park gelöst hatten und reinfahren wollten, hielt uns der Kontrolleur an und fragte, ob wir Platz genug im Wagen hätten...Wir guckten wohl ziemlich vedattert...und standen ein wenig auf dem Schlauch. Platz, wofür???

Na, sein Bruder, der wohne mitten im Park und der Weg sei zu Fuß ziemlich weit, ausserdem hätte er gerade einige Einkäufe dabei und ob wir ihn mitnehmen könnten??

Na, da zögerten wir nicht lange und liessen den jungen Mann einsteigen. Schien uns gefahrlos, da der Mann ja bei der Parkverwaltung angestellt ist.

Ja, und so hatten wir dann für die nächsten ca. 20 km einen recht stillen Mitfahrer. Offenbar hatte er Fisch eingekauft, denn es roch sehr danach......keine Ahnung, wo er den herhatte,mitten in der Wüste....

Mitten im "Nichts"(Namib=Nichts) bat er uns dann, anzuhalten und wies in eine Richtung, zu seiner Siedlung...

Bis dahin war uns gar nicht bewußt, dass dort Leute wohnen dürfen. Im Park. Vielleicht gehörte er aber auch zu einem Trupp Arbeiter, die die Strasse ausbesserten und dort ein vorübergehendes Camp aufgestellt hatten. Das war leider nicht aus dem "Bruder" heraus zu bekommen. Na, jedenfalls bedankte er sich überschwenglich für diesen "Trip"...und wir dachten:Mann-oh-Mann, wenn er das alles hätte zu Fuß laufen müssen...

Und: na, daaaaa zu leben ist ja auch nicht das Schlechteste...

Mitten von der schönen, ruhigen Wüstenlandschaft umgeben, keine lärmenden Nachbarn...;-)...aber ohne Auto, und weitab der Zivilisation....wenn´s dann im Sommer so richtig glutheiss wird...

Neee, müßte dann auch wieder nicht sein...hat alles zwei Seiten.

Die letzten km bis zu den höheren Dünen flogen so dahin.

Und dann:

 

 

Sossusvlei/Hoodia Lodge:Ein Highlight!

Was uns im Namib Naukluft Park dann erwartete, war grandios!!

Im Oktober hatten wir einen diesigen Tag erwischt und die Dünen sahen recht fade aus. Es waren auch sehr viele andere Touris dort und wir waren nicht so richtig begeistert.

Jetzt, kurz vor Sonnenuntergang, war das Licht fantastisch und es stand nur ein weiteres Auto an der Düne 45. Die Leute stapften gerade die Düne hinauf und man hörte nichts von ihnen. Herrliche Ruhe umgab uns und die Landschaft begann zu wirken...

Natürlich schossen wir sofort unsere Fotos und Gerd filmte.

Aber dann trat auch in uns Ruhe ein....

Wir fuhren schliesslich noch weiter bis ins eigentliche Vlei. Dort kommt man nur mit Allrad hin und letztes Jahr hatten wir nur einen PKW gehabt. Nun aber durften wir durchstarten...

und eine einzigartig schöne Dünenlandschaft tat sich auf....

Noch jetzt beim Erinnern und Schreiben der Zeilen spüre ich die tiefe Ergriffenheit. Dieses Wort benutze ich äußerst selten, denn solche Momente kommen nicht alle Tage vor. Aber hier, in diesem Zusammenhang, passt es !!

Schaut die Fotos an und überzeugt euch selbst....

 

Auf der Rückfahrt sahen wir noch einige Schakale, viele Antilopen und Strausse.

Es war schon dunkel, als wir den Park verliessen und zurück zu Hoodia fuhren.

Umgeben von einem wunderbaren Ambiente gab es ein leckeres Abendessen...was für ein Tag , was für ein Abend, was für ein passender  Ausklang!!

Diese ausserplanmäßige Touränderung hat sich zu 100% gelohnt für uns.

 

Fotogalerie Sossusvlei/Düne 45

Nach dem Dessert saßen wir noch eine ganze Weile draussen und bestaunten wieder einmal den südlichen Sternenhimmel. Ganz klar und deutlich sah man die Milchstrasse an diesem warmen Abend.

Müde und rundum satt und zufrieden fielen wir in die Betten.

Geschlafen haben wir jedoch wenig. Das lag aber nicht an den Matratzen oder der glatten,feinfädigen Bettwäsche, sondern vielmehr an den eindrucksvollen Geräuschen der afrikanischen Nacht!

Durch die dünnen Zeltwände hört man diese nämlich ganz besonders gut. Und es war wahnsinnig interessant, was sich da alles rund um unser Zeltchalet abspielte. Zahlreiche Tierstimmen und vielerlei Bewegungen über und neben uns waren zu vernehmen. Dafür opfert man gerne ein paar Stunden Schlaf...

Nach dem Aufstehen nahmen wir eine erfrischende Dusche im Aussenbad! War das herrlich :-))

Das Frühstück wurde auf der sonnigen Terrasse serviert und wir waren die einzigen Gäste. Was für ein wunderschöner Morgen!!

Hier wären wir glatt noch ein paar Tage geblieben. Hoodia ist ein Ort zum Entspannen. Weitab von Touristenmassen, komfortabel und geschmackvoll eingerichtet.Und eine der besten Küchen haben sie auch. Nirgends haben wir so einfallsreiche vegetarische Gerichte serviert bekommen, die auch noch total lecker schmeckten. Da verweilt man gerne. Aber nun mußten wir uns doch wieder an unsere vorgebuchte Route halten, sonst wär´alles total durcheinander geraten ( von den Zusatzkosten mal abgesehen...).

Schweren Herzens und mit dem festen Versprechen an David, bald wieder zu kommen, fuhren wir weiter nach Solitaire.


Solitaire/Die bekannteste Tankstelle des Landes

Unsere nächste Station war nur als Stopp-Over von der Kalahari nach Swakop gedacht. Nun kamen wir aber von Sesriem und hätten eigentlich durchfahren können an einem Tag. Aber wie gesagt: wir wollten unsere Tour nicht komplett kippen...

und so kehrten wir in der Solitaire Country Lodge ein. Die Unterkunft war im Prinzip genauso schlicht, wie erwartet. Zwar sah von aussen alles ganz gepflegt und nett aus, aber das Zimmer war doch schmuddelig und vor der Nacht in diesem Bett graute mir ein wenig...

Nach dem Einchecken am Mittag zogen wir los,die Umgebung zu erkunden. Der Spreetshoogte Pass, den wir gerne gefahren wären, war leider wg. der Unwetterschäden gesperrt.

So landeten wir dann im 50 km von Solitaire entfernten Rostock Ritz.

Diese Unterkunft bietet auch Tagesgästen die Möglichkeit zum Lunch.Sie liegt weit abseits der Strasse auf einem Hügel und bietet fabelhafte Ausblicke. Dort kehrten wir zu einem späten  Mittagessen ein. Das Ambiente der Lodge im Restaurant-und Empfangsbereich gefiel uns sehr gut. Steinböden und Stahlmöbel sorgten für ein eher afrika-untypisches Flair. Es zogen immer mehr Wolken auf und wir fuhren zurück nach Solitaire, das neben der Tankstelle noch einen bekannten Bäcker hat und ein Lebensmittellädchen wie aus Tante Emmas Zeit...

Vor dem Ort stehen ausserdem Autowracks, die recht interessante Fotomotive abgeben und schon 1000-fach abgelichtet wurden....auch von uns ;-)

 

Fotogalerie Solitaire/Rostock Ritz

Da während unseres Ausflugs zwei große Reisebusse in Solitaire eingetroffen waren, fiel unser Vorhaben, abends ruhig am Pool

abzuhängen, ins Wasser...Jedoch auf andere Art ;-)

Auch auf ein Dinner im rappelvollen Restaurant hatten wir keine Lust und hungrig waren wir eh nicht.

So spazierten wir zum Sunset Point, der einige Meter hinter Tankstelle und Laden liegt. Und was soll ich sagen?! Dort machten wir die besten sunset-Fotos der gesamten Reise !! Der Himmel war nämlich sehr dekorativ bewölkt und es stand eine kleine Gruppe Kameldornbäume mitten in der Landschaft...was will man mehr?!!

Nach dem sunset zog es uns in die kleine Bar am Rande der Anlage...

Dort surrte ein Deckenventilator vor sich hin und ein freundlicher Barmann unterhielt sich ein Weilchen mit uns.

Dennoch langweilten wir uns schon bald und in unser Zimmer wollten wir noch nicht...

Da schlug Gerd vor, wir könnten doch im Auto unsere Hörbuch CD HUMMELDUMM ( wer kennt es nicht??) weiter anhören....

Das war eine spitzenmäßige Idee!! Wir saßen im dunklen Nissan, leichter Regen prasselte aufs Dach, Tommy Jaud brachte uns wieder und wieder zum Lachen und ein kühles Savanna, das wir aus der Bar mitgenommen hatten, rann unsere Kehlen hinab....GENIAL :-))

So bleibt uns auch das recht trostlose Solitaire trotz schmuddeligem Ambiente und zu vielen Gästen, in guter Erinnerung! Am nächsten Morgen holten wir uns noch leckere Nasch-Sachen bei dem wohl bekanntesten Bäcker Namibias und düsten weiter Richtung Atlantik und Swakopmund...

Swakopmund-erfrischend und erholsam

Nach den heissen Tagen in der Wüste und den sehr staubigen Schotterpisten war es echt erholsam und erfrischend, die kühle,salzige Atlantikbrise bei Swakopmund im Gesicht zu spüren.

Das Guesthouse, in dem wir eincheckten, ist was ganz Feines und alle Angestellten waren sehr freundlich und bemüht um unser Wohl. Auch dies also ein Ort zum Wohlfühlen. Wir staunten nicht schlecht über die Stilsicherheit mit der das gesamte historische Gebäude restauriert und gestaltet wurde. Wir bekamen sogar das beste Zimmer:

die Romeo&Juliet-Suite...wie romantisch ! Dennoch waren wir die meiste Zeit ausserhalb unterwegs. Kein Wunder, denn Swakop bietet sehr viele Möglichkeiten, seine Zeit interessant zu gestalten.

Villa Margeritha ist jedenfalls eine Top-Adresse, wenn man zentral übernachten möchte.


In der Innenstadt bummelten wir etwas herum und besuchten, wen wundert´s, auch zwei Buchhandlungen.

Die eine (Die Muschel) gefiel uns besonders gut. Hier findet man naklar jede Menge deutschsprachiger Titel, aber nicht nur.

Wir stöberten gerne durch die gut gefüllten Regale und ich entdeckte, dass der Laden den gleichen Großhändler/Lieferanten hat, wie deutsche  Buchhandlungen.... Sachen gibt´s! Aber das ist halt Namibia!!


Und dann holten wir noch beim Cafè Putensen Nußecken... wenn schon deutscher Tag, dann richtig ;-)

 

Von der schönen Villa im Stadtzentrum aus waren wir auch abends zu Fuß unterwegs. 2 x kehrten wir zum Abendessen bei Kücki´s ein. Die Atmosphäre ist lebhaft,laut aber herrlich ungezwungen. Das Essen fanden wir klasse. Die Portionen waren allerings sehr üppig. Trotz der vielen Gäste wurden wir flott und freundlich bedient. Es lief Musik und etliche Großbild-Fernseher waren angeschaltet, jedoch tonlos...

Für ein gemütlich-romantisches Dinner ist dies nicht der richtige Ort, aber das suchten wir an diesen Abenden auch nicht. Uns gefiel die lockere Atmosphäre, das buntgemischte Publikum.

Einen Besuch im Brauhaus machten wir natürlich auch. Dort fanden wir die Atmosphäre aber sehr bieder. Umso verwunderter waren wir, als gegen 22.oo Uhr ein ganzer Trupp einheimischer Teenager einkehrte...UNS hätte es in diesem Alter nicht in so eine konservativ gestaltete und langweilige Kneipe gezogen....es lief ja noch nichtmal Hintergrundmusik...und die beige/braunen Tischdecken zu dem rustikal-altdeutschen Möbel sprachen uns auch im  heutigen Alter überhaupt nicht an...Wir blieben nur auf ein Bier und zogen dann schnell weiter.  Wir finden:

In deutschen Brauhäusern geht es lebhafter und moderner zu,als in Swakopmund/Infos


Unsere Tagesausflüge führten uns naklar zu den Dünen in der näheren Umgebung und wir machten den sog. Welwitschia Drive, der durch die moonlandscape führt. Wg. Hochwassers mußten wir auch hier Umwege in Kauf nehmen. Hat sich aber absolut gelohnt !! Der Weg ist nur mit permit erlaubt zu fahren. Dieses haben wir bei NWR geholt/bezahlt. Kontrolliert wurde es jedoch von niemandem und nirgends... Reine Beutelschneiderei...


Fotogalerie Swakopmund/Moonlandscape

Nach 2 Tagen, die wir in der Stadtmitte untergebracht waren, ging es noch für einen Tag raus an den Strand, nördlich des Zentrums.

In der Beach Lodge im Vorort Vogelstrand waren wir im Mai letzten Jahres schon  gewesen und wir wollten dort unbedingt nochmals hin.

Hier hat man den Atlantik wirklich direkt vor der Türe und wir haben diesen einen Tag am Meer total genossen..einfach mal nur abhängen, einen langen Spaziergang machen und auf der kleinen Terrasse vorm Zimmer sitzen und nix-tun....herrlich war´s!

Abends sind wir im Restaurant The Wreck, das zur Lodge gehört aber öffentlich ist, zu einem wahrhaft fantastischen Dinner gewesen.

Atmosphäre und Essen waren vom Feinsten !! (siehe auch Restaurant-Tipp>>)

Das Frühstück fand im gleichen Raum statt und war das schönste während der ganzen Reise. Seht die Fotos an, und ihr wißt warum ;-))


Wir hatten Glück und es war nicht neblig an diesen Tagen am Meer!!

 

Auf ins ERONGO-Gebirge!!

Sonntagmorgen ging es dann weiter Richtung Omaruru, wo wir die nächste Station anpeilten: die Villa Oleandra. Das Haus wurde uns sehr empfohlen und gehört den gleichen Inhabern wie die Villa in Swakop.

Auf dem Weg dorthin kamen wir an der Spitzkoppe vorbei. Dieses Massiv gilt als Matterhorn Namibias. Wir haben es im Vorjahr schon gesehen, aber von Norden kommend. Jetzt erlebten wir die Anfahrt von der entgegengesetzten Richtung und es wirkte nochmal anders auf uns. Vor allem war nun alles mit einem zarten Grün umgeben.

Unterwegs hielt uns ein Einheimischer  an und fragte, ob wir Ahnung von Motoren hätten. Sein altersschwacher Toyota Corolla war liegen geblieben. Wir stiegen zwar aus, aber helfen konnten wir leider nicht. Auf der Strecke um die Spitzkoppe ist aber für namibische Verhältnisse recht viel Verkehr und er konnte bald einen anderen Fahrer anhalten. Wir hoffen, dass man ihm helfen konnte.

Schon einen Tag später wurden wir wieder um Hilfe gebeten. Dieses Mal war ein klappriger VW Golf in einem Flußbett stecken geblieben. Hier war es uns dann möglich, zu helfen. Zusammen mit ein paar Arbeitern, die dazu kamen, wurde mit viel Improvisation und gemeinsamer Kraftanstrenung das Vehikel aus seiner mißlichen Lage befreit.

Die Arbeiter kannten den Golf-Fahrer schon und schimpften auf ihn. Er würde jeden 2. Tag dort stecken bleiben und hätte nie ein Abschleppseil dabei. Er sei nie vorsichtig, dieser Trottel...

Nix-desto-trotz zogen sie alle sofort ihre Schuhe aus und krempelten die Hosenbeine hoch... auch einem Trottel wird geholfen...

Dummerweise hatten auch wir kein Seil....aber wie aus dem Nichts tauchte nach einigen Minuten ein junger Schwarzer auf. Mit Rastafrisur, cooler Sonnenbrille,Flipflops...breites Grinsen im Gesicht...

fragte kess, wie denn unser Morgen so sei... als ich sagte, UNSER Morgen sei bestens, aber der Typ da im Wagen habe wohl ein Problem...da grinste Mr. Rasta noch ein bisschen breiter und sagte "DER hat immer ein Problem. Das ist nix Besonderes..."...er schritt lässig auf den Wagen und die anderen zu, redete ne Weile rum, stapfte davon und Minuten später war ein Seil gefunden....

jetzt war mein Mann an der Reihe und unser 4x4 Nissan Hardbody konnte zeigen, was in ihm steckt ;--)  >> siehe Fotos.

Mit einem der Arbeiter, so eine Art Anführer der Gruppe, kamen wir noch ins Gespräch, nachdem der Golf wieder aus dem Schlamassel gezogen war. Er erzählte, dass er deutsche Vorfahren habe und Edelsteine abbauen würde. Unterdessen verschwand Mr. Rasta wieder im Nichts und wir fuhren weiter zur AMEIB Ranch und Bull´s Party.

Aber ich habe vorgegriffen....

Am Sonntag wurde erstmal gemütlich in der Villa Oleandra eingecheckt, wo uns der housekeeper namens Isaak sehr freundlich begrüßte und alles zeigte. Das Haus,obwohl ebenerdig, war im Grunde viel zu groß für 2 Personen.

Wir hatten 2 Schlafzimmer und zwei Bäder zur Auswahl. Eine große Küche mit allem Drum-und-dran zum Selbstverpflegen. Sogar Kaffee,Nudeln, Gewürze etc. standen bereit! Und ein paar gekühlte Getränke...die wir uns gerne gleich schnappten.

Am Ende des Tages saßen wir noch lange draussen und unterhielten uns mit Isaak, der von seiner Familie in Oshikoto berichtete und wie sehr sie unter dem Hochwasser leiden. Dort oben , wo die großen Flüsse wie der Okavango und Kwando komplett über die Ufer getreten sind, gab/gibt es enorme Probleme. Stärker als im Rest des Landes. Isaak war vor kurzem dort zu Besuch und wußte, wie es um die Landwirtschaft stand, die Schulen, die man schliessen mußte wg. Überschwemmung und erzählte, dass durch das Hochwasser nun eine wahre Schlangeplage ausgebrochen sei... Uns wurde ganz anders....Irgendwie kam es uns ziemlich bekloppt vor, dass wir hier zuzweit in dieser Villa hockten mit allem Schnickschnack und Überfluß und dort oben diese Not herrschte. Ganz unwohl fühlten wir uns. Was aber nicht an Isaaks Erzählungen lag, sondern schlicht daran, dass es nunmal diese extreme Ungleichheit und Unterschiede gibt. Und wir als Touristen meistens nur die schönsten Seiten sehen, während die Einheimischen alle Höhen und Tiefen, alle Diskrepanzen tagtäglich erleben.

Isaak erschien uns als ein sehr kluger, weitgereister Mann, mit dem es angenehm war zu reden. Wir erfuhren viel von ihm, über das namibische Schulsystem, die Entwicklung des Landes, Probleme,Fortschritte, etc.

Das Gespräch mit ihm machte uns nachdenklich und war eines der wichtigsten während der Reise.

Und so bleibt uns von dem Aufenthalt in Omaruru vor allem Isaak in bester Erinnerung und der kleine Ort selbst. Die Villa mit all ihrem Luxus wußten wir natürlich auch zu schätzen, aber so richtig passte sie nicht zu unserer Stimmung an diesen Tagen.

 

Omaruru und Ameib Ranch

Omaruru gefiel uns sehr gut und ich machte einige Fotos von dem kleinen Ort.

Aber das eigentliche Highlight war der erneute Besuch auf dem Gelände der Ameib Ranch. Hier möchten wir einfach die Fotos für sich sprechen lassen->

Fotogalerie Bull´s Party

Vingerklip und Ugabterrassen

Die nächste Station war für uns der Höhepunkt der Tour!

Die Ugab-Terrassen kannten wir vom Vorjahr. Aber eben nicht in Grün...Wir waren überwältigt, als wir ins Tal abbogen....

2010 hatten  wir in der Ugab Terrace Lodge gebucht, diesmal bei Vingerklip eingecheckt. Das ist ein enormer Unterschied. Auch die Ugab Lodge war sehr schön. Aber Vingerklip Lodge hat eine noch ansprechendere Anlage mit vielen Ruheplätzen, gepflegten Pools, tollen Ausblicken, einem Restaurant hoch auf dem Felsen, prima Wanderwegen ab der Lodge und, und und...

Für uns ist das eine Lodge zum hervorragend Abhängen einerseits und andereseits auch ein Ort, an dem man aktiv werden konnte.

Eine Wanderung hoch zum Eagles Nest

(naja, eher Spaziergang mit Treppenaufstieg) und ein Gang zu der Vingerklip waren ein *Muß* für uns. Ansonsten sind wir hier richtig schön zum Entspannen gekommen. Die tolle Landschaft mußte ja nicht erst noch angefahren werden, sondern war bereits um einen herum...

 


Zu erzählen gibt es daher wenig, dafür umso mehr Fotos zum Zeigen ;-)


 

Fotogalerei von Omaruru nach Vingerklip

Zur Lodge gehören  zwei Pools und viele, teils überdachte Plätze zum Verweilen.

Die Vingerklip ist in knapp 15 Minuten von der Lodge aus zu erreichen. Wir stiegen soweit zu dem markanten Felsen hinauf, wie es eben möglich ist und genossen in seinem Schatten stehend die absolut grandiose Aussicht zum Tal des Ugab mit den  Felsen, den sog. Terrassen. Einzigartig. Für uns die schönste Ecke des Landes.

 

Etosha under water

Nachdem wir 10 Tage quer durchs Land gereist waren, trafen wir nun am Rande des Etosha Nationalparks ein.


Unsere Unterkunft war, genau wie 2010, die Etosha Safari Lodge, nahe des Anderson Gates. Das Chalet ist hell und modern eingerichtet,  hat ein prima Moskitonetz, eine Klimaanlage und eine kleine Terrasse mit Blick über die Anlage und die dichte Buschlandschaft. Restaurantbereich,Lounge,Bar, Terrasse sind schön gestaltet. Abends wird ein offenes Feuer nahe des Eingangs gemacht, an das man sich auf der ummauerten Bank setzen kann. Sehr schön! 

Wir checkten hier für 2 Tage hier ein und zahlten im Park gleich für 5 Tage unser permit.Denn es sollten ja noch 3 Tage am anderen Parkende drangehängt werden.

Die erste Fahrt rund um Okaukuejo brachte nahezu sofort das, was von allen Etosha-Besuchern heiss-ersehnt wird: ein Löwenrudel.

Wir entdeckten die Tiere durch Zufall. Ein Schwanz zuckte auf im hohen Gras. Wir blieben stehen, spähten und entdeckten hinter dichtem Buschwerk 3 Köpfe von Löwinnen. Mit konzentrierten Blicken starrten wir eine ganze Weile auf das Gras und die Büsche. Immer wieder zuckte mal ein Schwanz, oder man hörte ein raschelndes Geräusch. Wir standen ca. 15 Min. dort, als ein weiterer Wagen sich näherte. Auch diese Insassen begriffen schnell, was hier im Busch war ;-)

Fensterscheiben runtergekurbelt, Kameras aufs Gestrüpp...

Ruhe....bis sich ein Overlander-Bus näherte. Der stellte sich ganz kess direkt vor uns. Alle Insassen reckten die Arme mit Kameras raus, fingen an laut zu quatschen, zu rufen, Löwengebrüll nachahmend, der Fahrer redete lauthals drauflos...

es war unerträglich.... und kurz darauf stand der nächste Bus daneben....und wir fuhren weiter.

Die Fotoausbeute war mager. Aber das Verhalten der Reisegruppe hatte uns jedes Interesse, länger bei den Tieren zu verweilen, vermiest. Das haben wir bislang nur im Krüger Park erlebt. Aber auch dort nur im Süden. Manche verwechseln einen Nationalpark mit einem "geilen Natur-Event"...sorry, aber manchmal bestätigen sich Vorurteile und Klischees werden wahr...Leider.

Und da wir schon oft Löwen in Afrika gesehen haben, nahmen wir uns vor, die Augen einfach für alles andere zu öffnen. Es sind ja nicht nur die Raubkatzen, die die afrikanische Tierwelt so interessant machen! Wir freuen uns immer auch an den vielen verschiedenen Antilopenarten und waren ganz happy, endlich mal einen der seltenen Kapfüchse zu sehen.

 

Am nächsten Tag spielte sich nahezu an gleicher Stelle das gleiche "event" ab. Es hatte sich ruckzuck rumgesprochen, dass nahe des Camps ein Löwenrudel mit Jungen liegt und so fuhren Dutzende von Wagen gezielt dorthin. Oft liessen sie die ganze Zeit den Motor laufen. Schossen schnell ihre Bilder, winkten den Tieren zu und weiter gings....ein Kommen, ein Gehen, ein Motorengebrumm ohne Ende...

Das war nicht unser Ding.....wir verweilten max. 10 Minuten und zogen weiter. Etosha hatte so viel mehr zu bieten, als ein von ungehobelten Besuchern umlagertes Löwenrudel...

Die Etoshapfanne unter Wasser!!  Und so ist unser Highlight

die Begegnung und das Beobachten einer Giraffe, die durchs Wasser stakt. 

Sie stand eine Weile unschlüssig am Ufer. Wurde dann aber immer mutiger und stakte schliesslich wie durch ein Kneippbad mit festem Schritt hin und her.

Puffotter..brrrrrrrrrrrrrrrr

Wir besuchten den Park an 5 Tagen und sind oft stundenlang herumgeruckelt in unserem Wagen. Die Pisten sind allesamt nicht asphaltiert und hier und da gabs heftige Schlaglöcher, teils große Pfützen.

Wir sahen viele Tiere, aber eigentlich immer wieder die Gleichen: Zebras,Giraffen,Antilopen aller Art, Buschhörnchen, Gnus,Strausse.

Zweimal sahen wir einen einzelnen Elefanten, einmal eine Mutter mit Nachwuchs. Ansonsten: keine Dickhäuter weit und breit..Aber immer mal wieder tauchten Schakale auf!! Und einen seltenen Kapfuchs sahen wir auch.

Nicht zu vergessen: Schlangen. Sie lagen immer mitten auf dem Weg. Oft tot gefahren, viele aber auch noch lebend.

Eine von ihnen hat Gerd fotografiert, eine der gefährlichsten: eine Puffotter > s. Foto.

Fazit: im Krüger ist die Tiervielfalt wesentlich größer und das Beobachten interessanter. An der Chobe Riverfront/Botswana spielt sich wesentlich mehr ab...

Etosha bietet dafür einige Wasserlöcher, die stets gut besucht sind und dort haben wir auch die meiste Zeit verbracht. Vor allem Chudob fanden wir hochinteressant. Hier versammelten sich sehr viele unterschiedliche Tiere.

 

Unsere 2. Unterkunft, ebenfalls am Parkrand,am Lindequist Gate, nur 2 km vom Eingang, war dann die Mokuti Lodge.


Die Anlage ist sehr groß, gepflegt, reizvoll. Unsere Suite war geräumig und gemütlich. Das Personal war durchweg freundlich und kompetent.

Von hier ging es über einen Zwischenstopp in Tsumeb dann zurück nach Windhoek.

In Tsumeb

hatten wir unvorhergesehen einiges zu erledigen (Arzt,Apotheke,Bank,Tankstelle) und so entdeckten wir einige interessante Hausfassaden, die mich sofort die Kamera schnappen liessen. Eins meiner persönlichen Lieblingsfotos dieser Tour entstand dort: >> siehe blau/weisses Haus mit Radler davor...).

Nach 17 Reisetagen ging es wieder zurück zum Ausgangsort, in die Hauptstadt Windhoek.

Hier schliesst sich der Kreis. Die letzte Nacht verbrachten wir wieder in der Immanuel Wilderness Lodge. Und am Tag der Abreise waren wir in Windhoek Stadtmitte. Da es ein Feiertag war (African Day) meinte unser Gastgeber bei IWL, sei sehr wenig los in der Stadt. Die Läden seien wahrscheinlich, bis auf Ausnahmen wie checkers, geschlossen...

Wir staunten also nicht schlecht, als wir nach Windhoek rein kamen: das Leben toste und tobte. So viel Verkehr hatten wir zuvor nie dort erlebt.

Und als wir endlich einen Parkplatz bei der Mareua Shopping Mall fanden, atmeten wir tief durch...


Wir wollten zum Abschluss noch einen superguten Kaffee bei Mugg & Bean trinken....


daraus wurde nix, weil: die Mall war rappelvoller Leute...alle Plätze in Cafés und Restaurants belegt....lebendiger und lauter haben wir die Hauptstadt nie zuvor erlebt...

Offensichtlich wurde dieser Feiertag genutzt, um einmal einen ausgiebigen Bummel zu machen und Leute zu treffen. Wir hatten den Eindruck, dass ganz Windhoek inc. aller Orte im Umfeld von 200 km auf den Beinen war...

Kaffee gab´s keinen, aber wir kauften noch ein paar Sachen ein und dann hiess es Abschied nehmen....auf zum Flughafen....

An diesem letzten Tag war es übrigens sehr frisch. Zum ersten Mal während der Reise zogen wir langärmlige Kleidung an...

 

F A Z I T :

wieder einmal haben wir eine unvergessliche Reise durch dieses facettenreiche Land erleben dürfen.Und dass diesmal alles in GRÜN zu sehen war, empfinden wir als ganz speziellen Höhepunkt. So erlebten wir die Gegenden, die wir schon kannten, nochmal neu und anders.

Während der Tour hörten wir immer dann, wenn die Strecke mal eintönig wurde, unser mitgebrachtes Hörbuch HUMMELDUMM. Das Buch kannten wir längst...aber das Ganze zu hören, und zwar virtuos gelesen von Jaud persönlich, ist nochmal ne andere Sache: es war absolut unterhaltsam und witzig!! Dies ist eine EMPFEHLUNG! Lesen und Hören sind zweierlei! Man sollte in diesem Fall ruhig beides tun!!

Land-auf- Land-ab hörten wir überall, wie sich Reisende und Einheimische über Buch und Hörbuch austauschten. Selbst Gruppenreisende fanden es herrlich...

Respekt, Herr Jaud...ich wünschte, ich hätte das Buch geschrieben ;.-))

 

Unsere Strassenkarte: Namibia von world mapping project hat uns sehr gute Dienste geleistet.

Die Reiseführer von Loose und Dumont begleiteten uns und gaben viele Anregungen und Hintergrund-Infos.

Unsere BIER-Empfehlung:Camelthorn Weizen


Wir haben an verschiedenen Orten das Weizenbier der jungen Brauerei probiert und waren begeistert. Schmeckt uns besser, als Windhoek draught oder lager. Ist natürlich Geschmacksache, aber wir möchten es hier einfach mal empfehlen.  In Joe´s gibt es das Bier vom Fass, ebenso in der Etosha Safari Lodge. An vielen anderen Plätzen bekommt man es aus der Flasche. Wenn es richtig eingeschenkt wird, schmeckt es auch so serviert gut. Auch in Läden ist es erhältlich.

Restauranttipps kommen demnächst unter entsprechender Rubrik.

Unterkünfte beschreiben wir auch noch konkreter. >> z.Teil schon geschehen!! 

Unsere liebsten Unterkünfte: Hoodia Desert Lodge

und die Vingerklip, aber auch die Beach Lodge und Villa "O" waren etwas Spezielles.Siehe auch unter Unterkünfte


Namibia, wir kommen wieder !!

 

Karten wurden mit Magix, bzw. Map Creator erstellt.

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Tina Becker-Schäfer

Diese Homepage wurde mit 1&1 MyWebsite erstellt.