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Unsere Unterkünfte Namibia 2012

    WHERE TO STAY   

...wer kennt ihn nicht, den dicken Unterkunftsführer für das südliche Afrika, der im Windhoeker Flughafen gratis ausliegt?? Drinnen findet man nach Regionen sortiert alle erdenklichen Unterkünfte.Allerdings: drinnen ist, wer dafür zahlt...

Wir wollen hier unsere eigenen Eindrücke widergeben.Ehrlich, aber garantiert subjektiv ;-)) Ungeschönt, aber-hoffentlich- doch fair dabei. Unsere Fotos sollen dies

jeweils unterstreichen.

Pension Palmquell/Windhoek

In dieser Pension oberhalb der Innenstadt gelegen, haben wir schon 3x übernachtet. Obwohl das Angebot an B&B in der Hauptstadt natürlich sehr groß ist und wir auch schon einige andere Unterkünfte ausprobierten, zieht es uns hier gerne hin zurück.

Die momentanen Pächter sind super- freundlich und hilfsbereit; die Zimmer geräumig, gepflegt und mit sehr viel Abstellmöglichkeiten. Der Garten ist mit hohen Palmen umstanden und recht schattig. Aber das Beste: das Frühstück! Hier fehlte es uns an nichts! Hier gibt es frischgebrühten Kaffee, frische Brötchen, Brot, unterschiedlichste Käsesorten,Aufschnitt, Obst in allen Varianten,Müsli,hot breakfast, etc. Die Atmosphäre ist sehr entspannt. Wer hier jedoch schon afrikanisches Flair erwartet, wird ein wenig enttäuscht. Die Besitzer sind Österreicher und das spiegelt sich auch bei der Einrichtung wider. Uns störts nicht. Afrika-Feeling bekommt man im Rest des Landes noch genug ;-) Und Windhoek ist nunmal multikulti. Wir fühlten uns hier immer sehr wohl. Man hats auch nicht weit zu Joe´s Beerhouse und wenn man sich für die Reise mit Lebensmitteln,Getränken eindecken möchte: die Maerua Mall ist auch nicht weit entfernt.

 

Ideal zum Reisestart/-ende. Sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis!

Sossusvlei Lodge

Die Sossusvlei Lodge hatten wir ausgewählt, weil sie die am nächsten zum Parkeingang gelegene Lodge ist und günstiger, als die im Park liegende Sossus Dune Lodge.

Uns war klar, dass sie groß ist und von Busgruppen angefahren wird. Aber für nur eine Nacht sollte uns das nicht stören. Wir kamen nach einer längeren Fahrt aus den Tirasbergen ziemlich verstaubt und verschwitzt an und wurden an der Rezeption von einem Witzbold empfangen. Als wir einchecken wollten, sagte der Angestellte mit bierernster Miene, wir seien hier falsch (Right time,but the wrong place!)

Wir guckten bestimmt ziemlich verdattert aus der Wäsche, sahen nochmal auf unseren voucher und Gerd sagte, das könne nicht sein! Erst als eine zweite Angestellte anfing, blöde zu grinsen und ich das deutliche Gefühl hatte, man mache sich auf unsere Kosten lustig, wurde uns klar, dass das ein Witzchen sein sollte. Da dieser aber nicht zündete, entschuldigte sich der Scherzkeks. Das sei doch nur ein ganz trockner Gag.." .dry as the namib!Welcome!" Hahaha...

Ja, und so war unser erster Eindruck von der Lodge nicht so dolle.

Wir bekamen dann die Honeymoon-Suite(ein Hauszelt, das deutlich größer war, als die anderen) und dort stand zur Begrüßung ein Kübel Sekt für uns und eine Glückwunschkarte zum Hochzeitstag. Das fanden wir natürlich sehr nett!! Aber diesen Umstand hatten wir naklar unserer Frau Kober zu verdanken, von Protea Tours.

Das Zelt war geräumig, am Rande der Anlage mit schönen Blick in die Wüste.

Die Atmosphäre entsprach aber alles in allem einem Durchgangshotel. Die Einrichtung 0815. Das Bad hätte auch zu  einem Holiday Inn gehören können.

Das Personal war durchgehend gestresst und wirkte ziemlich arrogant. Das vielgerühmte Buffet zum Dinner konnte sich aber wirklich sehen lassen. Große Auswahl und gute Zubereitung! Was uns jedoch wunderte: gegen 20.00 Uhr fing man bereits an, alles wegzuräumen. Es hatte geheissen, dass man bis 22.00 Uhr zum Essen kommen könnte. Wenn man dann gegen halb 8 kommt und noch nicht beim Dessert angelangt ist und alle Angestellten am Buffet und um einen rum geraten in Aufbruchstimmung, fangen an, abzuräumen....dann ist das alles andere als gemütlich....Wir haben uns jedenfalls gefühlt, wie zu spät gekommen...

 

Beim Frühstück gings dann wirklich zu wie in einem Taubenschlag. Auch der Frühstsücksraum erinnerte eher an eine Cafeteria, als an eine Lodge am Namibrand..

Kurz und gut: sollten wir nochmal in die Region kommen, nehmen wir den weiteren Anfahrtstweg wieder in Kauf und checken in der schon bewährten Hoodia Desert Lodge ein.

 

Diese Lodge ist genau das, was man von einer Unterkunft dieser Größe erwarten darf. Preis/Leistung einigermaßen okay. Atmosphäre : nicht unser Ding.Aber alles in gutem,gepflegtem Zustand .

 

 

Vingerklip Lodge

In der Vingerklip Lodge waren wir ja 2011 schon. Und da es uns so gefiel, sind wir dort noch ein 2. Mal eingecheckt. Auch 2012 wurden wir nicht enttäuscht; im Gegenteil: wir bekamen ein größeres "Zimmer"/Haushälfte(3B) mit Blick auf Wasserloch und southern terrace. Es war sehr gut ausgestattet,nicht so rustikal, sondern fast schon elegant eingerichtet.

Am ersten Abend gabs Buffett, an dem wir einiges fanden, das fleischlos war.

Am 2. Abend bekamen wir dann sogar unverlangt ein special meal serviert aus 3 Gängen,weil wir erwähnt hatten, dass wir kein Fleisch essen, aber chicken ganz gerne essen...Das war 1. eine sehr aufmerksame Geste und 2. war das chicken auch sehr gut zubereitet! Großes Lob an den Service!

Zur Lodge haben wir hier 2011 schon einiges geschrieben, daher diesmal nur wenig. Aber es sei erwähnt: man kann auch hier Mountainbikes ausleihen(was wir taten) und wir hatten die Freude, uns eine ganze Weile mit einem der Angestellten zu unterhalten. Petrus erzählte uns viel aus seinem Leben und von der Arbeitssituation in Namibia.

 

 

Die Vingerklip Lodge gehört nach wie vor zu unseren Favoriten. Was einerseits an der wunderschönen Anlage und dem sehr freundlichen staff liegt und andererseits an der spektakulären Lage, die sowohl Wandern, als auch Radeln ermöglicht. 2 Pools sind übrigens auch vorhanden.

Rostock Ritz Desert Lodge

Die Rostock Ritz Lodge liegt günstig zwischen Sossusvlei und Swakopmund.

Wir waren 2011 dort zum Mittagessen und die Lage hatte uns so gut gefallen, dass wir auch einmal dort übernachten wollten. 2012 buchten wir also ein "Zimmer"in der RR.

Was wir nicht wußten: die Bilder auf deren hp zeigen nur die Zimmer, die die Größe eines kompletten Iglus haben.Es gibt aber auch Zimmer, die nur die Größe eines halben Iglus haben....und so eins bekamen wir! Das war schon etwas enttäuschend.

Vor allem das Bad war extrem eng.Das Waschbecken quasi zwischen Tür und Angel.Beim Zähneputzen stiess man sich die Ellenbogen am Türrahmen...

der Iglu war also halbiert und auf der andren Hälfte wohnte ein Paar aus Bayern. Auch diese beiden waren enttäuscht. Ihnen gefiel noch nichtmal das Haupthaus und die Lage fanden sie auch eher bescheiden...Uns störte vor allem das höhlenartige,niedrige Gewölbe des Schlafzimmers, das etwas bedrückend wirkte.

Haupthaus/Restaurant/Lounge fanden wir sehr angenehm und ansprechend gestaltet.

 

Das Restaurant bot eine große Auswahl an Gerichten. Die Qualität war okay, aber nicht dem hohen Preis angemessen. Und das trifft auf so ziemlich alles zu in dieser Lodge. Das Preis/Leistungsverhältnis ist im Vergleich zu anderen Unterkünften in Namibia nicht gut! Am schönsten ist hier eindeutig die Lage!! Super sind auch die Wandermöglichkeiten und die Wegbeschilderungen sind einwandfrei. Aber das allein rechtfertigt für uns nicht den relativen hohen Preis( 950 NS, p.P.!!).

Kücki (ja, genau, der Kücki , dem in Swakop der Pub gehörte) und sein Team waren jedoch sehr freundlich und der Aufenthalt in der Lodge bleibt daher durchaus in guter Erinnerung.

 

 Nicht gerade günstiger,aber ganz netter Stop-Over zw. Sossusvlei und Küste, mit toller Aussicht und Wanderwegen.

Frans Indongo Lodge/Otjiwarongo

Die Frans -Indongo-Lodge nahe Otjiwarongo ist nach einem bekannten Geschäftsmann benannt, dessen Karriere aus dem Bilderbuch zu stammen scheint: vom Viehhüter zum reichsten Mann Namibias.

Aber wir waren hier nicht wg. des Besitzers eingecheckt, sondern weil wir eigentlich von hier dem nahe gelegenen CCF(Cheetah Conservation Fund) einen Besuch abstatten wollten. Als wir aber in der Lodge ankamen, hatten wir keinerlei Lust mehr zu irgendwelchen Aktivitäten. Wir waren schon über 2 Wochen unterwegs und hatten einige Wanderungen und kleine Radtouren hinter uns...wir wollten einfach nur mal einen Tag total abhängen. Und so machten wir weder den Besuch beim CCF, noch nahmen wir an einer Safarifahrt teil. Die Lodge bietet viele Aktivitäten an, aber uns war einfach nicht danach.

Unser Chalet hier war sehr hochwertig und geschmackvoll eingerichtet. Es fehlte an nichts! Die gesamte Anlage ist perfekt gestylt und auf "afrikanisches Ambiente" getrimmt. Man hat sogar versucht, einen afrikanischen Kraal nachzuahmen. Ein top gepflegter Pool und die Aussicht auf ein Wasserloch, an dem sich die vielen Antilopen tummeln, die hier angesiedelt wurden, runden das Bild ab.

Zunächst waren wir die einzigen Gäste und genossen die Ruhe im Garten. Dann kam ein Reisebus an und es war vorbei mit dem gelassenen Abhängen.

Abends wurde in der Lapa serviert am offenen Kamin. Die Atmosphäre war durchaus angenehm, trotz der vielen Gäste.

Das Frühstück fand in einem recht kleinen Raum statt, wo es dann doch etwas zu trubelig zuging..

Alles in allem eine schöne,gepflegte Anlage, aber es fehlte uns hier das gewisse Etwas..der Funke sprang nicht über. Vielleicht gerade weil alles so perfekt wirkte...

Empfehlenswert für einen luxuriösen Stop-Over zwischen Windhoek und Etosha oder Caprivi!

Beach Lodge und The Nest/Am Meer

In Swakopmund waren wir wieder in der Beach Lodge, wo es uns bislang immer gefallen hat! Bei dieser Tour bekamen wir sogar ein unverhofftes upgrade auf ein Zimmer, das doppelt so groß war, wie sonst. Ganz toll fanden wir auch, dass das Bett direkt zum Meer hin ausgerichtet war.

 

 

In Lüderitz sind wir zum 2. Mal im The Nest gewesen. Zimmer und Ausstattung sind okay. Das Beste ist eindeutig die Lage direkt an der Bucht. Die Wellen des Meeres rauschen unmittelbar vor der Terrassentür..Ausserdem gabs wieder ein sehr gutes Frühstücksbuffet mit Blick zum Meer.

 

Für alle, die am liebsten direkt am Meer übernachten, statt irgendwo in der Stadt.

Wenn schon Lüderitz oder Swakop, dann wollen wir auch den Strand vor der Nase haben! Bei diesen beiden ist das ideal! (Auch 2014 sind wir wieder dort eingecheckt!!)

Fest Inn Fels/Ranch Koiimasis

Die Ranch Koiimasis liegt in den wunderschönen Tirasbergen und wir verbrachten dort 2 unvergessliche Tage. Diese Unterkunft hat alles, was wir lieben:

tolle Lage,gute Ausstattung ohne Schnörkel,freundlichen Service, gutes Essen ohne Firlefanz und eine vollkommen entspannte Atmosphäre. Unser Zimmer war groß und hochwertig eingerichtet. Eine Kanne mit gekühltem Roiiboschtee stand

zur Begrüßung bereit und wurde während der 2 Tage auch aufgefüllt. Eine nette Geste und eine köstliche Erfrischung!

Ich denke, dass die Fotos hier für sich sprechen!! Was die Unterkznft bietet, könnt ihr dem link zu deren hp entnehmen.

Aber was dort nicht steht und erwähnenswert ist: beim Sundowner Drive mit Roland sahen wir viele Tiere. Dass ich keine fotografiert habe liegt daran, dass sie meistens im Schatten standen oder einfach zu weit weg waren für meine einfache Ausrüstung. Und: wozu mit Fotografieren stressen in dieser genialen Umgebung?? Wir vergessen auch so nicht, dass wir einen freilebenden Leoparden in den Bergen sahen!! Weit von uns entfernt, aber durchs Fernglas eindeutig erkennbar, huschte er zwischen den Steinbrocken herum!!

Und die Kudus hatten Nachwuchs dabei!! Wunderschön auch der einzelne Kudubock, der uns minutenlang anstarrte, bevor er in großen Sprüngen verschwand...auch Schakale wurden gesichtet und ein Löffelhund.

Bei dem Drive erklärt Roland viel Wissenswertes über die Geschichte der Farm, den Bezug zu den SAN und Interessantes aus der Welt der einheimischen Pflanzen. Und zum guten Schluß saßen wir auf einem Felsen und beobachteten die Sonne, die hier zwischen den Hügelketten verschwindet und einen sehr malerischen sunset-Anblick bietet....

Zum Frühstück gab es kleine, frischgebackene Brötchen und wir erlebten hier den perfekten Auftakt zu unserem 25. Hochzeitstag.

Diese Unterkunft war für uns ein Highlight der Tour.Absolut empfehlenswert! Allein schon der landschaftlichen Lage wegen werden wir gerne nochmal wiederkommen.>>   Ja, auch 2014 waren wir wieder hier!!

Hohenstein Lodge

Die Hohenstein Lodge hatten wir gewählt, weil sie nahe an der Spitzkoppe liegt und wir endlich mal diesen Berg im Abendlicht fotografieren wollten. Tatsächlich ist es aber leider kein Katzensprung, denn die Verkehrsführung dorthin ist sehr verzweigt und man ist länger unterwegs, als gedacht.Zur Ameib Ranch ist es aber wirklich nur ein Sprung...Für Ausflüge dorthin also echt empfehlenswert.

Aber nun zur Unterkunft selbst: die Lodge liegt am Fuße des Hohensteinmassivs, bietet Wanderwege in der schönen Umgebung und eine wirklich ruhige Lage. Die Häusschen sind geräumig, sauber,hell.Von der Einrichtung her etwas spartanisch. Hier und da ein Bild an der Wand oder eine andere Dekoration, würden dem Ganzen mehr Atmosphäre verleihen. Aber ansonsten: wir waren positiv überrascht von der Gesamtanlage. Das Personal war sehr aufgeschlossen und freundlich. Das Abendessen war nicht spektakulär, aber gut. Beim Frühstück gab es verschiedene hausgemachte Brotsorten (am leckersten fand ich das Bananenbrot!) und auch sonst alles, was dazu gehört. Die kleine Reisegruppe, die abends noch da war, hatte sich längst auf den Weg gemacht und so saßen wir allein im schönen Restaurant und haben das angenehme Ambiente genossen.

Witzig: als sich der Manager bei uns vorstellte und uns die Hand gab,staunten wir nicht schlecht. Den Mann kannten wir nämlich schon. Auch er erinnerte sich. Er hatte uns in der Kalahari Red Dunes die Räder ausgeliehen und uns das Erdmännchen gezeigt. Dass Hohenstein und KRD demselbsen Besitzer gehören, war uns nicht klar. Der junge Manager(David) arbeitet mal in der einen, mal in der anderen Lodge und so kam es, dass wir ihn innerhalb einer Reise 2x trafen.

 

Die Lodge hat einen eigenen Landeplatz,einen sauberen Pool,gute Vogelbeobachtungsmöglichkeiten und liegt genau zw. Ameib(Bull´s Party) und Spitzkoppe.

 

Hohenstein gefiel uns gut! Man kann in der Umgebung noch einiges entdecken(wandern,Ausflüge), sodass wir möglicherweise nochmal dort einchecken. >< Jep, wir waren 2014 nochmals dort!!

Pension Gessert/Keetmannshoop

Wir waren in der Pension Gessert für eine Übernachtung und waren natürlich sehr gespannt auf das allseits gerühmte Frühstück. Doch der Reihe nach: wir wurden sehr freundlich begrüßt, bekamen ein überraschend großes, sehr sauberes Zimmer mit einem geräumigen Bad.Der Garten ist klein,voller Blühpflanzen, nett gestaltet. Das Wasser im Pool war sehr trübe, aber wir waren ja nicht zum Baden hier! Keetmannshoop fanden wir absolut scheusslich. Hier gab es nichts Reizvolles zu endecken. Der einzige Grund, hier zu übernachten, ist die Nähe zum Köcherbaumwald. Wer den schon kennt, kann durch den Ort durchfahren. Die in einem ruhigen Wohnviertel liegende
Pension Gessert stellt eine kleine , farbenfrohe Oase in dem trostlosen Ort dar. Man ist hier sehr religiös, was man an vielen aufgehängten und aufgestellten Kreuzen, sowie einem Marienbildnis im Zimmer, erkennen kann. Die Einrichtung entspricht dem, was man als "liebevoll dekoriert" bezeichnet und ich fand es alles in allem etwas altmodisch.Aber das ist Geschmacksache
Nun zum Frühstück: nach den großartigen Bewertungen bei tripadvisor und anderswo hatten wir gott-weiß-was erwartet. Mindestens aber frisch gebackenes Brot/Brötchen/Pfannkuchen oder so. Fehlanzeige. Es gab Toast und ziemlich trocken-harte Brötchen. Der Tisch war jedoch schön bunt eingedeckt, leckerer Joghurt mit Früchten stand in einer Schale bereit, eine große Platte mit Obst und Käse(wir essen kein Fleisch) wurde gebracht, als wir Platz nahmen.Eine Müsli-Bar mit den üblichen Zutaten stand bereit und das hot breakfast war auf Wunsch zu bestellen( wie überall!). Es war ein gutes,solides Frühstück, aber wir haben in fast allen B&B/Lodges genauso gut, wenn nicht gar besser gefrühstückt.

Sollten wir nochmal nach Keetmannshoop kommen, buchen wir wieder dieses B&B, denn das Preis/Leistungsverhältnis ist unschlagbar!!

Tipp zum Eating Out:: Altes Schützenhaus! Atmosphäre zwar echt deutsch,wie vor 30 Jahren. Essen  ist aber kreativ und reichlich.

ENINGU Clayhouse Lodge/Dordabis

Die Eningu Lodge  ist wirklich etwas Besonderes(bitte entnehmt der homepage der Lodge alles Nähere zum Entstehen der Anlage, etc. Es ist sehr interessant!!) . Sie liegt ca. 65 km vom Airport Windhoek, Richtung Dordabis/ Gobabis. Am Rande der Kalahari.Auf einem Farmgelände.

In Gästebüchern von B&B´s liest man immer wieder mal den Ausspruch: "Thank your for your great hospitality"..und manches Mal fragt man sich, ob es nicht ein zur Floskel verkommener Höflichkeitsgruß geworden ist. In das Gästebuch von ENINGU haben wir diesesn Satz auch geschrieben, und zwar weil wir das aus ganzem Herzen so empfanden!! Schon im Flyer, der auf den Zimmern ausliegt, steht, es gäbe keine verschlossenen Türen im Haupthaus. Man möge sich bitte wie zuhause fühlen.

Und ja, so war es!! :-))

 

Das aus Lehm gebaute Häuschen war geräumig und sehr individuell eingerichtet, mit  kleinen,liebevollen Details dekoriert; nicht überfrachtet, aber doch sehr einprägsam, da handwerklich und künstlerisch geschickt gearbeitet wurde( der Fußboden z.B. ist bemalt, die kleinen Teppiche sind handgewebt, die Kissenbezüge selbst genäht,etc.)

Die gesamte Anlage ist sorgfältig gepflegt und zeugt von viel Einfallsreichtum. Ausserdem stehen einige Skulpturen der Künstlerin Dörte Berner unter Bäumen, an Sträuchern, in Ecken...und verleihen dem Ganzen ein einmaliges Ambiente. Sie und ihr Mann sind angesehen Künstler und haben das Erscheinungsbild der Lodge mitgeprägt! Hier ein Artikel aus der az. Die Lodge befindet sich auf Frau Berners Farm Peperkorrel, wo sie auch Workshops veranstaltet.

Das Essen war gut. Die Atmosphäre sehr ruhig. Man kann einige kleine Wanderungen auf dem Gelände unternehmen,z.B. den eco-trail, auf dem sich  Schautafeln befinden, die informieren, um welche Pflanzen;Tiere oder sonstige Besonderheiten es sich im Einzelnen handelt. Am Bird-Hide kann man nicht nur Vögel beobachten, sondern nach Einbruch der Dunkelheit auch die Eningus/Stachelschweine entdecken, die der Lodge den Namen geben./ Im Aufenthaltsraum für Gäste stehen viele Bücher zur Verfügung,wie z.B. Bestimmungsbücher, Krimis,Landkarten,Kinderbücher, etc.Ausserdem Zeitschriften auf deutsch und englisch.

Lunch wurde auf der Terrasse serviert, Frühstück und Dinner drinnen am offenen Kamin. Nachmittags gabs Kaffee und Kuchen, den wir uns mitnahmen an den Pool. Für Weinliebhaber: hier gibt es einen eigenen Weinkeller mit großer Auswahl. Wir Banausen hatten davon allerdings nix...tranken unser Windhoek und auch mal einen Sherry.

Die freundliche Besitzerin gesellte sich morgens und abends kurz zu uns zum Plaudern und wir erfuhren viel über die Lodge,das Bauen mit Lehm, das Leben in Namibia...

 

An dieser Stelle ein herzliches Danke an Bettina Spörndli und ihr freundliches Team!! Wir haben uns bei euch pudelwohl gefühlt!!

Wir kommen wieder!

Kalahari Red Dunes/Mariental

In der Red Dunes Lodge verbrachten wir 2 Tage. Auf diese Unterkunft hatten wir uns sehr gefreut und wir wurden nicht enttäsucht!!

Am Tag unserer Ankunft war die Anlage  mit einer Kleingruppe ausgebucht und wir bekamen ein unerwartetes upgrade auf das mit Abstand größte Hauszelt: Room No. 1/Nyala. Ausserdem schlug man uns vor, den Sundown Drive  erst am nächsten Tag zu machen, weil wir dann die einzigen Gäste der Lodge seien und es bestimmt netter wäre, zu dritt, statt mit vollem Geländewagen und nicht ganz so ruhiger Truppe.. Diesen Vorschlag nahmen wir gerne an. Nun zum Wesentlichen: die Einrichtung war top! Das Hauszelt  war echt sehr geräumig und besass einen kleinen Vorbau, der einen eigenen Kamin hatte und eine gemütl. Sitzecke.Alles geschmackvoll gestaltet, mit handbemalten Waschbecken,viel Holz,Keramik,Stein..

Das Essen war gut und reichhaltig. Preis/Leistungsverhältnis gut!

Wir unternahmen hier eine kleine Tour mit dem Mountainbike. Die Räder stehen Gästen kostenlos zur Verfügung. Abends dann der Sundown-Drive durch die Dünenlandschaft. Wir erfuhren und sahen sehr viel(Schakale,Löffelhund,Kudus,vile Vögel..) und hatten in Johan einen sehr gebildeten Guide, mit dem wir lange plauderten und so maches über ihn und seine Zukunftspläne (Butler in Dubai) erfuhren.Das war ein wirklich gelungener Drive. Danke,Johan!

Danke auch an das Team, das uns am 2. Abend ein fantastisches Dinner kochte und im Hauszelt auftischte! Diese Idee stammte von Johan und wir waren total begeistert. Als wir vom Drive zurück kamen brannten schon die Kerzen, der Tisch war gedeckt und das Essen wurde gerade serviert. Lecker und richtig gemütlich war´s!!

Hier sahen wir ausserdem unsere ersten Erdmännchen aus der Nähe!

Diese Unterkunft war also alles in allem eine rundum gute Erfahrung! Trotz der Nähe zur B1( deren Verkehrslärm in den frühen Morgenstunden gut zu hören ist): für uns 100% empfehlenswert!

Eagles Nest Chalets/Klein AUS Vista

Als wir dort eincheckten, wurden wir erstmal nach unserem Wagen gefragt. Mit einem normalen PKW kann es bei der Anfahrt nämlich problematisch werden(Sand und teils extrem steil). Mit unserem 2x4, Hyundai ix35, gab es aber keine Probleme.

Wir liessen uns an der Rezeption ein breakfast-package herrichten und fürs Abendessen hatten wir in Lüderitz schon eingekauft. Hier im Eagles Nest, kann man sich nämlich hervorragend selbst versorgen. Die Chalets sind mit allem ausgestattet, was man für ein nicht allzu aufwendiges Dinner, braucht. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, im Haupthaus im Restaurant zu essen. Dazu hatten wir aber keine Lust, denn: a) sind es von den Chalets bis zum Haupthaus gut 10Min. Fahrt und b) fanden wir es  reizvoll, alleine den Abend zu verbringen. Lange Rede,kurzer Sinn: das Chalet, das wir bekamen hiess The Rock und war um einen fetten Felsbrocken herum gebaut. Der Fels nahm auch einen großen Teil innerhalb der Räumlichkeiten ein. Die Aussattung war sehr rustikal mit ein paar modernen Elementen(Ledercouch). In der Küchenecke war alles vorhanden, was man braucht. Der Kühlschrank war sehr gut bestückt und es gab für Weinliebhaber auch etliche südafrikanische Weine, rot und weiß.

Es gefiel uns sehr gut dort, obwohl wir es ein wenig schade fanden, dass wir nicht direkt vor dem Chalet einen Freisitz hatten, sondern schräg dahinter in den Felsen. Dort war es ziemlich schattig und es wuselten recht viele Eidechsen rum...ausserdem war es ein bisschen stolpergefährlich im Dunkeln.

Aber das Beste ist naklar die schöne Lage, der Blick in die unendlich scheinende Weite! Wenn wir nochmal dorthin kommen, versuchen wir das Eagles View Chalet zu kriegen. das sah schon von aussen viel geräumiger aus und dort stehen die Betten auch zum Fenster gerichtet, sodass man von dort auch den herrlichen Blick geniessen kann. Bei uns standen die Betten mit Blickrichtung Hinterausgang.. Alles in allem war es aber ein unvergessliches Erlebnis da zu übernachten. Zum Wandern kamen wir nicht, da wir nur 1 Ü gebucht hatten. Wir waren  aber immerhin ein bisschen spazieren.

Eine gute Unterkunft, die jeder Namibia-Liebhaber kennenlernen sollte ;-)

 

 

> 2014 sind wir nochmal dort gewesen!!

 

 

 

Gebucht haben wir alle Unterkünfte/Flüge/Mietwagen wieder über Protea Tours!

Danke an Frau Kober, dass alles wieder so reibungslos klappte!!


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