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Unterkünfte 2016

In diesem Jahr hatten wir  insg. 13 verschiedene Unterkünfte.

Davon kannten wir von vorherigen Reisen bereits 6 Lodges.

Wir stellen daher hier nur unsere neuen Highlights der

2016-er Tour vor:

NAMIB DUNE STAR CAMP

 

Von diesem Camp, das zwischen Sesriem und Solitaire liegt, hatten wir uns viel erwartet....und wir wurden nicht enttäuscht....
Das Häuschen ist zwar sehr schlicht eingerichtet,bietet aber alles Nötige und ist sauber.
Das Bett kann man hinaus auf den großen Balkon rollen und das war letztlich der Hauptgrund für unsere Übernachtung hier.

Obwohl wir keine Fans sind von gemeinsamen Abendessen an einem großen Tisch mit anderen Reisenden, war es hier einfach passend, denn

nachdem man sich  auf der kurzen Fahrt von der Namib Desert Lodge, wo sich der Sammelplatz der Gäste des Camps befindet,kennenlernte und anschliessend gemeinsam mit dem sympathischen Guide Jaco durch die Dünen spazierte, einen Sundowner zusammentrank...war es selbstverständlich, dass man mit all den netten Leuten ( wir waren 12) sein Dinner zusammen genoß !

Das Essen wurde als Buffett angerichtet und wir bekamen sogar

(das hatten wir bereits bei der Buchung gewünscht) etwas Fleischloses angeboten. Die Atmosphäre in dem kleinen Speiseraum war total gemütlich.Es brannten viele Kerzen, der Tisch war geschmackvoll dekoriert..richtig heimelig.

Das Essen  war sehr gut (eins der besten der Reise).

Dennoch:
Die Landschaft, die Lage der Häuschen inmitten der Dünen ist hier der absolute Höhepunkt.....und der Blick in den Sternenhimmel vom Bett aus....das ist einfach fantastisch !!!  Besonders beeindruckt war ich von der absoluten STILLE.


Am nächsten Morgen bekamen wir kurz vor Sonnenaufgang Kaffee vor die Türe gestellt und wurden durch ein freundliches 

"Hello!" und Türklopfen geweckt.(Am Abend zuvor wurde jeder gefragt, ob er diesen Service wünscht, und ob man Tee oder Kaffee bevorzugt). Wer wollte, konnte dann eine Viertelstunde später noch an einem Dünenspaziergang mit dem Guide teilnehmen, bei dem man viel Wissenswertes über Flora und Fauna dieser einzigartigen Landschaft erfährt.

Anschliessend ging es dann wieder hinunter zur Hauptlodge, wo man sich am großen Frühstückbuffet bedienen konnte.


Hier bewertet man eindeutig nicht einfach die Unterkunft als solche, sondern das Gesamtpaket des Angebots. Wir finden:

Hier zu übernachten, ist ein Ereignis, das man nicht so schnell vergessen wird, selbst wenn man schon viele tolle Unterkünfte in Namibia kennt!!

 

Das Dune Star Camp gehört zur Gondwana Collection. Wir kennen schon einige andere Unterkünfte aus deren Angebot und können diese sehr empfehlen. Uns gefällt auch die Philosophie des Unternehmens:

"Ohne Natur keine Erlebnisse, ohne Erlebnisse kein Tourismus, ohne Tourismus keine Menschen in Arbeit."

 

 

FISH RIVER LODGE

Am Fish River waren wir im Jahr 2010 schon einmal.

Seinerzeit übernachteten wir in der Canyon Lodge auf der Ostseite des Canyons.

In diesem Jahr nun wollten wir uns die Landschaft und den Ausblick von der Westseite aus ansehen. Dort befindet sich direkt an der Abbruchkante zum Canyon die Fish River Lodge.

Vor der Anfahrt auf den letzten 20 km wird man gewarnt, weil es hier über Stock und Stein geht....d.h. durch (Trocken-)Flussläufe,über sandigen,felsigen,holprigen Untergrund, beträchtliche Anstiege und Gefälle inclusive.

Die Strecke ist aber gut zu bewältigen. Man muss nur etwas mehr Zeit einplanen.

Wenn man dann am Hauptgebäude vorfährt, wird ohnehin jede Mühe sofort nebensächlich: die Lage, der Ausblick sind phänomenal!

Links und rechts von der Hauptlodge sind jeweils 10 Chalets aufgereiht. Alle befinden sich direkt an der Kante...alle sind geräumig,modern,sauber und mit schöner großer Veranda  vor der Tür.

Das Haupthaus ist stylish gestaltet und auch dort gibt es eine große Aussichtsplattform, einen Pool, viele bequeme Sitzmöglichkeiten, eine Bar, ein gutes Restaurant, einen kleinen Shop.

Man kann an diversen Aktivitäten teilnehmen, die die Lodge durchführt (siehe website), oder man macht auf eigene Faust eine Wanderung. Wir liefen morgens den Weg in nördlicher Richtung und spätnachmittags den in westlicher. Der Hauptunterschied: in nördlicher Richtung läuft man nahezu auf ebener Fläche immer an der Abbruchkante entlang. In südwestlicher Richtung geht es hügeliger zu und man quert Flussfurchen. Hier wachsen zahlreiche Aloen,Köcherbäume, etc. Auch Rock Dassies und Eidechsen sahen wir hier.

 

Diese Lodge fanden wir prima, obwohl hier doch recht viele Leute waren. Das Gewusel macht sich aber in erster Linie bei den Mahlzeiten bemerkbar. Sobald man auf seiner eigenen Veranda sitzt, ist man ganz für sich und kann atemberaubende Blicke in den Canyon geniessen und einen sensationellen Sternenhimmel!! Sehr schön fand ich auch, dass man hier sowohl innen, als auch aussen duschen konnte!

Die Lodge wirbt mit dem Slogan: on the edge of eternity...

Das  freundliche Personal läuft auch mit T-Shirts herum,auf denen der Spruch steht.Ich finde: das passt! zu 100 %!

 

P.S.: Beim Verlinken zur homepage der Lodge wird darauf hingewiesen, dass der link den Computer beschädigen könnte. Das kann ich nicht beurteilen. Ich konnte bisher ohne Weiteres die Seite aufrufen. Aber ich gehe hier auf Nr. Sicher. Wenn ihr die hp anschauen wollt, denn googelt sie bitte selber.

 

DESERT HOMESTEAD OUTPOST

"Inmitten des 7.000 Hektar großen privaten Naturschutzgebiets der Desert Homestead Lodge, angrenzend an

das Unesco Weltnaturerbe Namib Sand Sea, öffnet Desert Homestead Outpost seine Tore und empfängt Sie mit ungezwungener natürlicher Gastfreundschaft. Genießen Sie den eindrucksvollen Panoramarundblick aus einem der 12 Gästehäuser oder dem Haupthaus mit seinem Restaurant, der
Lounge und der Pool-Terrasse, malerisch

gelegen am Fuße eines Berges....".....so heisst es auf der reizvoll gestalteten website, der Ende 2015  eröffneten Lodge.

Wir waren neugierig und buchten gleich zwei Tage dort.

Und wir konnten feststellen, dass kein Wort von diesem Werbetext übertrieben war....im Gegenteil! Vor allem die schlicht, aber komfortabel eingerichteten Häuschen und der dezente Luxus im Haupthaus gefielen uns sehr!

Die Lodge wird wirklich sehr persönlich geführt und das Ambiente ist stimmig. Beim Dinner gibt man sich besonders viel Mühe und versucht Haute -Cuisine-Ansprüchen zu genügen. Das war das einzige, was wir unpassend fanden. Etwas weniger abgehoben hätte besser ins Drumherum gepasst und wäre völlig ausreichend gewesen. Ansonsten:

Wir genossen auch hier wieder eine schöne Aussendusche und die Lage war echt malerisch. Selbst von Bett und WC unseres  Zelthauses aus hatten wir einen grandiosen Ausblick....und Oryxe streiften um uns herum....

DESERT QUIVER CAMP

Wir waren im Vorjahr im benachbarten DESERT CAMP, (welches sich ca. 4 km vom Sossusvlei Gate befindet) zu Gast und sahen, dass da in unmittelbarer Nähe ein weiteres Camp der Taleni Group entsteht.Für die Reise in diesem Jahr buchten wir aus reiner Neugier dann das mittlerweile eröffnete Desert Quiver Camp.
Der Hauptunterschied zu dem älteren Camp ist, dass die self-catering units hier durchgängig gemauerte Häuschen sind. Das Häuschen im älteren Camp ist eine Zeltkonstruktion mit betoniertem Boden und separatem Badbereich.
Von der Größe und der Ausstattung her sind sie aber sehr ähnlich. Das neuere Camp hat lediglich einen moderneren Bad/WC-Bereich...und es gibt hier keine Tür zwischen Bad/WC und Schlafzimmer....das fanden wir irgendwie seltsam....das offene Bad ist aber z.Zt. häufiger anzutreffen (ein Trend, den man nicht verstehen muss).
Alles war sauber und naklar noch in sehr gutem Zustand.Die Einrichtung ist einfach gehalten, aber das hatten wir auch so erwartet und ist o.k.
Hübsch ist der gepflegte Pool( indem man richtig schwimmen und nicht nur plantschen kann und somit ist er eindeutig der schönere der beiden Camp-Pools).Herrlich ist auch die schattig gelegene Bar, wo kostenloses WiFi verfügbar ist.)

In beiden Camps besteht die Möglichkeit, in der Hauptlodge
(die große Sossusvlei Lodge,die sich nahe am Eingang zum Park befindet) essen zu gehen. Eine Reservierung nimmt das Personal gerne vor und ist unbedingt ratsam. Selbstversorger können an der Rezeption eine Box mit Kochutensilien ausleihen. Vor dem Häuschen befindet sich die Kochzeile, eine Sitzecke und ein Grill.
Wir fanden beide Camps gut, würden bei einem erneuten Besuch nahe Sesriem jedoch lieber wieder in das Zeltcamp einchecken.

 

TEUFELSKRALLEN CAMP

Dieses sehr kleine Camp liegt in der Nähe von Kalkrand, unmittelbar nach der Abzweigung von der B1. Hier in dieser Region der Kalahari waren wir schon öfter (1x in der Kalahari Anib Lodge, 1x in der Red Dunes Lodge und 2 x in der Bagatelle Game Lodge). Daher sind wir 2016 nur für die erste Übernachtung der Tour hier eingecheckt, als stop-over auf dem langen Weg zum Fish River Canyon.

Die wenigen Zelthäuschen liegen genau in den Dünen...und bieten überraschend viel Komfort. Das Schlafzelt ist mit Holzdielen ausgelegt ,ist hübsch möbliert,hat ein Moskitonetz, einen Kühlschrank  und eine schöne Terrasse mit Ausblick. Dusche und WC befinden sich einige Meter abseits in einem separaten Häuschen und sind durch einen Holzsteg zu erreichen. Bei unserem Aufentahlt war es leider extrem windig und das Duschen machte daher wenig Spass...Handtücher und Kleidung flogen währenddessen davon, da das WC-Häuschen nicht rundherum geschützt wird von Zeltplane oder Holzplanken....).

Abendessen und Frühstück gibt es im 2 km entfernten Alten Farmhaus. Beide Mahlzeiten waren reichhaltig, bodenständig und gut!

Unser Fazit: von allen Unterkünften, die wir in dieser Region kennenlernten,war dieses Camp das billigste, aber absolut okay! Ein wenig schade finden wir, dass die Terrassen nicht in Richtung der Wüste ausgerichtet sind, sondern nach Kalkrand und der B1, sowie den Bahngleisen.Jedoch haben wir nachts weder Strassenlärm noch Züge gehört.

Das Camp war auf jeden Fall ein guter Start in die Reise!

Fotomix der anderen Unterkünfte:

Und hier sind alle Unterkünfte auf einen Blick

in der Reihenfolge des Tourverlaufs:

  • Teufelskrallen Tented Camp
  • Fish River Lodge
  • Klein Aus Vista/Namib Rand
  • Desert Homestead Outpost
  • Desert Quiver Camp
  • Namib Dune Star
  • Desert Breeze/Swakop Ortsrand
  • SLS Luxury Suites/Swakop Mitte
  • Beach Lodge/Swakop Vorort
  • Doro Nawas/Damaraland
  • Ozongwindi/nahe Omaruru
  • Elegant Farmstead/ bei Okahandja
  • Monte Bello/Windhoek

 

 

 

 

Alle Unterkünfte waren gut bis hervorragend!! Gebucht haben wir wieder in Zusammenarbeit mit Protea Tours. Frau Kober hat sich mächtig ins Zeug gelegt, um alles perfekt für uns zu organisieren.Vielen Dank!!

 

Wie immer gilt: wir schildern unsere subjektiven Eindrücke und versuchen, so fair wie möglich zu sein bei der Schilderung.

Andere Reisende mögen eigene Erfahrungen gemacht haben, die von unseren abweichen.

Wer Fragen hat und/ oder noch weitere Fotos sehen möchte, kann sich gerne an uns wenden.

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© Tina Becker-Schäfer

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